REZENSIONEN

 

"Fly me to the moon"

"Visionen von der Expo"
"Zitat: "Während mein Geburtsort also wacker den Status Kaff aufrechterhielt, gab sich die Region Hannover im Jahr 2000 immerhin als Zentrum der Menschheit (…) Etwas immerhin blieb damals von dem Geruch der großen weiten Welt an meinem Elternhaus haften: Es war mein Vater höchstpersönlich, der im Auftrag seiner Firma den Türkischen Pavillon von den Hinterlassenschaften des spritzigen Adligen befreien durfte."
Die Geschichte: Ein weiblicher Emporkömmling aus Hemmingen ist die Heldin von Regina Schlehecks Geschichte "Fly me to the Moon". Das Expo-Motto "Mensch – Natur – Technik. Eine neue Welt entsteht" nimmt sie sich in naher Zukunft so sehr zu Herzen, dass sie beschließt, sich selbst ein gewaltiges Monument auf dem Mond zu bauen. Als die Karrieristin zur Geliebten des US-Präsidenten Johnny Depp wird (dessen Vorgängerin Michelle Obama bei einem Unfall mit dem abgehalfterten Musiker Bill Kaulitz ums Leben kam), scheint ihr Ziel zum Greifen nah …
Die Autorin: Regina Schleheck arbeitet hauptberuflich als Oberstudienrätin in Köln. Seit 1999 schreibt sie nebenher – unter anderem auch das Drehbuch für das "Mark Brandis"-Hörspiel "Bordbuch Delta VII", das in Hannover produziert wurde und wofür sie mit dem Deutschen Phantastikpreis 2008 ausgezeichnet wurde."

Stefan Gohlisch, 19.01.2010, Neue Presse City Hannover

"Doch im Gesamten sind es eher die sarkastischen, die nicht ganz ernstzunehmenden Storys, die hervorstechen. "Fly me to the moon" erinnert vom Titel her an Schulenglisch, jedoch verbirgt sich dahinter eine intelligent-witzige Geschichte über Größenwahn. Johnny Depp als Präsident: Wer hätte das gedacht?"

Dominik Grittner, 21.03.2010, Amazon-Rezension

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