REZENSIONEN

"Die Schlampe"

"Hach - ich mag einfach deinen Sound ... Ich habe deine Geschichte gelesen und bin ganz berührt. Wie du das immer wieder schaffst, dem Schrecklichen Raum zu geben, indem du es eben nicht aussprichst; indem du das Ungesagte stehen lässt; wie sich zwischen den Zeilen deiner Texte die Abgründe auftun, in die wir als Leser unversehens stolpern, dann atemlos weiterlesen bis zum Ende, dann nochmal vorn und gründlicher lesen, ob wir nicht doch einen Hinweis, eine Andeutung vielleicht übersehen haben, dann ratlos zurückbleiben mit all dem, das uns trotzdem bzw. gerade deswegen einfach nicht loslassen mag ... das ist ... ja, das ist einfach ganz große Literatur!"

Christian Linker, Schriftsteller, 04. Dezember 2015

"Besonders berührte mich die Kurzgeschichte von Regina Schleheck, "Die Schlampe", welche sich in einer Schulklasse abspielte. Dabei handelt es sich um ein Mädchen, das nur frech und bei allen unbeliebt war, bis sich herausstellte, warum sie sich immer so unmöglich benahm. Das traurige Ende eines Kindes, dessen Leben alles andere war als behütet aufzuwachsen."

Halina Monika Sega, 20. Oktober 2010, Ruhrstadt-Netzwerk

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