REZENSIONEN

"Die Tupperdose / Hackfleisch"

"In schöner Regelmäßigkeit legt Herausgeber Michael Schmidt nicht nur aktuelle Versionen seines Horror-Magazins "Zwielicht" auf, sondern gräbt auch im Fundus bisheriger Veröffentlichungen und präsentiert uns die besten Geschichten der letzten Jahre sowohl im eBook-Format als auch als Printausgabe. Mittlerweile liegen sechs gedruckte Ausgaben von "Zwielicht Classic" vor, eine siebte ist in Vorbereitung, so dass man mit Fug und Recht von einer Erfolgsstory sprechen kann. Das Rezept ist dabei ebenso einfach wie verblüffend: Man suche mit großer Sachkenntnis und Geschmack die besten Geschichten der letzten Jahre, seien sie auch in noch so schwer zugänglichen Publikationen oder bislang nur online erschienen, überrede die Verfasser, einer Neuausgabe zuzustimmen und schon bekommt der Horror-Fan Nachtisch der Extra-Klasse. ...
Den Auftakt macht die Siegergeschichte des Friedrich Glauser Preises 2013. Regina Schlehecks ergreifende Geschichte "Hackfleisch" um die seltsamen Mitbringsel eines Jungen vom Spielplatz, auf dem er seine Schwester zurückgelassen hat. ...
Wie man sieht, erwarten den Leser abwechslungsreiche Beiträge, die verschrecken, unterhalten, amüsieren und gruseln - und dies sprachlich wie inhaltlich auf erfreulich gleichbleibend hohem Niveau."

Carsten Kuhr, Phantastik-News.de, 02.Dezember 2014

"Die dem "Syndikat" angehörige Autorin las mit "Hackfleisch" die Kurzgeschichte, welche ihr dieses Jahr bei der Criminale in Bern den renommierten Glauser-Preis eingebracht hat. Harter Stoff, keine Frage. Aufwühlend bis ins Mark!"

Eric Cross, Leuchtfeder e.V., 23.Juni 2013

"Besonders eindringlich und mit Gänsehaut-Garantie ist die Geschichte "Hackfleisch", die ja inzwischen auch für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert wurde."

Trilli, Amazon-Rezension, 06.April 2013

"Und wo bleibt die Gänsehautstimmung? Für diese sorgt Schauspielerin Charlotte Schwab, die in einer übergrossen Pappmachéausgabe von Friedrich Glausers "Wachtmeister Studer" auf der Bühne sitzt und mit ihrer rauchigen Stimme Regina Schlehecks preisgekrönten Kurzkrimi "Hackfleisch" in den Saal raunt. Die Geschichte einer Mutter, die beim Kochen feststellt, dass sie ihre Tochter nie wieder sehen wird. Plötzlich ist es mucksmäuschenstill im Saal, und die Gäste fühlen sich ein in den Horror der Protagonistin. Wie würde Philip Maloney sagen? So geht das."

Stefanie Christ, Berner Zeitung, 22. April 2013

"Eine gestresste Mutter, mitten in den Vorbereitungen zum Mittagessen. Routiniert, pragmatisch, mit der verzeihlichen Ungeduld überforderter Frauen. Ein kleiner Junge, der nicht ahnt, dass er als Bote des Bösen missbraucht wird. Der Dialog über den Verbleib der großen Schwester während des Hackfleischknetens: fast beiläufig. Aber dann: Nachfragen. Begreifen. Panik. Der Beginn unendlicher Trauer und Seelennot einer Mutter, die ihr eigen Fleisch verliert. Mitten im Alltag, diesem banalen Alltag, der auf einmal zum verlorenen Paradies wird. Regina Schleheck hat auf viereinhalb Seiten ein Universum des endlosen Grauens aufgefaltet. Starke Bilder, kein Wort zu viel. Eine Geschichte mit großem Nachklang."

Jury des Friedrich-Glauser-Preises Sparte Kurzkrimi im März 2013

"Hervorragende Story." 

Inga Hetten, 24. Dezember 2011

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