Regina Schleheck | Autorin

LESEPROBE

"Klappe zu - Balg tot"

Ich sollte zum Kuckuck gehen, von dem ich’s doch hätte. Das Balg wegmachen, hat er gesagt. Das Wort hat sich in meinem Kopf festgesetzt wie ein kleiner Knubbel, über den meine Gedanken ins Stolpern gerieten, wenn ich nicht darauf achtete ihm aus dem Weg zu gehen. Immer wieder geriet er mir ins Getriebe, wenn ich mich auf etwas zu konzentrieren versuchte. Dann ließ ich Aufträge Aufträge sein und die Bestellannahmen tanzten mit den Reklamationen einen munteren Reigen auf dem Monitor, ich starrte aus tränenlosen, nächtens leer geweinten Augen auf die Tastatur, bis es meinem Chef zu bunt wurde und er mich mit Wirkung zum nächsten Ersten rausschmiss.

Am anderen Morgen blieb ich gleich im Bett liegen. Das machte es nicht besser, denn jetzt blähte sich das Balg in meinem Kopf auf und schlug alles tot, was da jemals gewesen war. Mein Bauch blähte sich auch. Von Woche zu Woche wurde er dicker, obwohl ich nicht mehr viel aß. Von Zeit zu Zeit zwang ich mich aufzustehen und zum Einkaufen oder zum Arbeitsamt zu gehen. Es gab sowieso keinen Job für mich, auch ohne dass ich etwas von meinen Zustand verriet. Es wurde Herbst und ich wickelte mich in immer dickere Schichten, die das Balg vor neugierigen Blicken schützten. Ans Telefon ging ich nur noch, wenn ich die Nummer kannte. Ja, Mama, es geht mir gut. Nein, Mama, wir haben nur ziemlich viel zu tun. Ich werde es dieses Jahr nicht mehr schaffen, dich und Papa zu besuchen Mama, ich kriege keinen Urlaub mehr. Meistens ließ ich es einfach nur klingeln. Die Anrufe wurden seltener.

Er ließ sich nicht mehr blicken und rief auch nicht an. Besser so.

Das Balg begann zu strampeln. Erst dachte ich, ich hätte Blähungen. Aber irgendwann war es klar, was es war. Ich stellte mir vor, wie es sich da fühlen musste, und irgendwie konnte ich gar keinen Unterschied erkennen. Ich hatte genauso ein Gefühl, wie wenn ich eingeschlossen wär’, als wenn da eine dicke Mauer um mich wär’, die mir Luft und Licht nahm und es mir unmöglich machte, noch irgendjemanden zu sehen.

Im Fernsehen hab ich mir eine Sendung angeguckt, da waren Bilder von solchen Würmern, die im Fruchtwasser schwammen. Hätten auch eingelegte Krabben sein können, sie zuckten halt nur manchmal. Ich hatte selbst das Gefühl, wie wenn ich untergetaucht wäre, nur schummriges Wasser um mich rum, in dem ich bewegungslos rumdümpelte. Okay, ich hab wohl ein bisschen viel getrunken in der Zeit. Alles ging irgendwie einfach völlig an mir vorbei. Ich hasste das Balg dafür.

Dann klingelte irgendwann abends das Telefon, und es war seine Nummer auf dem Display. Ich hab das Telefon angestarrt wie ein Alien. Es hat einfach nicht mehr aufgehört. Ich hab die ganze Zeit gedacht, gleich kommt er aus dem Apparat, und wo ich mich verstecken könnte. Was wollte er von mir? Ich hatte mich jetzt ein halbes Jahr verkrochen, ging nur noch vor die Tür, wenn ich’s vor Hunger und Durst nicht mehr aushielt. Die meiste Zeit hab ich an der Heizung gekauert, weil’s mittlerweile saukalt war. Als der Apparat endlich aufhörte zu klingeln, hab ich ihn genommen und mit aller Kraft gegen die Wand geschmissen. Er ist auseinandergebrochen und ich hab ihn liegen gelassen, froh, dass keiner mehr anrufen konnte. Am nächsten Mittag hab ich mir eine Flasche Wodka besorgt, die hab ich mit O-Saft gestreckt und mir reingezogen.

In der Nacht ist es passiert. Ich weiß so gut wie nichts mehr davon, außer dass ich hundekaputt war und wegtauchen wollte, aber da kam dieser Schmerz, und der wurde immer schlimmer, bis ich dachte, ich sterbe, mir zerreißt es den Leib. Ich glaub, ich war die meiste Zeit ohnmächtig, nur wenn das wieder losging, das war, wie wenn mich jemand aus dem Tiefschlaf gerissen hätte und an mir gezerrt hätte, irgendein großes Raubtier, das mir Zähne und Klauen in den Bauch hieb, dass ich vor lauter Schmerzen nicht mehr Luft zum Schreien kriegte. Ich bin schließlich auf allen Vieren zum Bad gekrabbelt, hab alle Handtücher rausgerissen, sie mir zwischen die Beine gestopft, mich gewälzt, aber es hat nichts geholfen. Ich weiß nicht, wie es passiert ist. Ich muss völlig weggetreten sein.

Als ich wieder zu mir kam, war mir kalt und da war dieses Bündel. Ein besudeltes Würmchen, wie ausgekotzt, mit der Nabelschnur, als wenn ihm der Darm aus dem Bauch getreten wär’. Ich hab das Ding vorsichtig angefasst und gesehen, dass es einen kleinen Pimmel hatte. Und dann hat es das Gesicht verzogen und die Ärmchen bewegt. Es lebte also. Ich hab es in eins der Handtücher gewickelt und mich erst mal an der Badewanne hochzuziehen versucht. Dann hab ich mich vorsichtig mit warmem Wasser abgeduscht. Ich war ja selbst völlig ausgekotzt.

Das Ding winselte. Ich hab Garn und ein großes Küchenmesser geholt und die Schnur abgebunden und durchgeschnitten. Von dem Geräusch, wie das Messer durch das Gewebe schnitt, wurde mir übel. Die Nachgeburt hab ich in ein Handtuch gewickelt und in eine Plastiktüte gepackt. Dann hab ich mich erbrochen. Aber danach ging’s mir besser. Ich hab das Würmchen gewaschen. Über dem Waschbecken. Ich hab’s mit warmem Wasser vollaufen lassen und dann hab ich’s rein gehalten. Es war so winzig, dass ich es ganz untertauchen konnte. Es hat sich so gestreckt dabei und sah aus, als wenn es lächelte. Da konnte ich es nicht machen.

Ich hab’s wieder rausgeholt und vorsichtig abgetrocknet. Und in ein Handtuch gewickelt. Und noch eins drüber. So dass es ganz bedeckt war. Dann hab ich es zum Bett getragen und aufs Kissen gelegt und die Decke über das Bündel gezogen. Ich hab mich daneben gelegt und gewartet. Nach einer Weile hab ich etwas gehört, und da hab ich die Decke wieder weggerissen. Ich hab sein Gesichtchen rausgucken sehen, ganz friedlich. Es schlief. Da hab ich auch die Augen zugemacht.

Als ich wieder wach wurde, war es stockdunkel. Da wusste ich, was ich zu tun hatte. Ich hab mich warm angezogen, hab das Ding dick eingemummelt und mir unter die Jacke gesteckt, so dass es noch Luft kriegen musste. Das Laufen fiel mir schwer. Aber ich bin zur nächsten Bushaltestelle gegangen, in die U-Bahn umgestiegen, und dann waren es nur noch ein paar Minuten zu laufen. Die Hinweisschilder waren nicht leicht zu finden. Erst bin ich in die falsche Richtung um das Gebäude gelaufen. Aber dann hab ich die Stelle gefunden. Sie war hinter einer hohen Hecke. Ein bisschen sah es aus wie ein Gepäckschließfach. Aber hinter der Scheibe konnte man ein kleines Bettchen sehen da stand dick drauf "Babyklappe". Ich versuchte sie zu öffnen, aber die Klappe hakte. Ich hab gezerrt und gedrückt. Keine Chance. Hätte ich einen Stein suchen sollen und die Scheibe einschlagen? Dann wäre die Hölle los gewesen. Auf dem Weg hab ich Schritte gehört. Da hab ich das Bündel einfach vor der Klappe abgelegt. Meine Jacke hab ich ausgezogen und noch drum gewickelt. Und dann bin ich ganz schnell weggegangen. Ich hab gefroren wie Hund, und jeder Schritt tat mir weh. Zum Glück war die Bahn fast leer und der Bus auch. Als ich ausstieg, fing es gerade an zu schneien. Lauter flauschige Flöckchen, die sich auf die Erde legten wie eine warme Decke. Ich bin nach Hause gelaufen, hab mich in die Decke vor die Heizung gekuschelt und bin gleich eingeschlafen.

Mein knurrender Magen weckte mich, und ich hab was zu essen gesucht. Im Schrank waren noch eine Dose Tomatenmark und ein Glas Oliven. Die hab ich mir reingezogen, vor dem Fernseher. Die Nachrichten kamen, und da war dieser Mann, der sagte, man habe ein totes Kind gefunden. Vor der Babyklappe. In der Nacht von gestern auf heute. Es habe Frost gegeben. Das Datum war rechts oben neben ihm eingeblendet. 25. Dezember.

Es klingelte. Ich hab gedacht, da sind die Bullen, die holen mich jetzt. Ich wusste nicht, wohin. Da bin ich ins Bad und hab mich eingeschlossen. Nach einer Weile hörte das Klingeln auf. Stattdessen hat jemand die Tür geöffnet, und ich hab Schritte im Flur gehört. Ich hab mich umgeguckt, und dann hab ich das Messer da liegen sehen. Ich dachte, ich schneide mir jetzt die Pulsadern auf. Aber ich konnte das nicht. Jemand rief meinen Namen. Er war es! Er hatte immer noch den Schlüssel!
Er hat die Klinke von der Badezimmertür runtergedrückt und daran gerüttelt. "Mia!", hat er gerufen, "ich muss dich sprechen!"
Ich hab nicht geantwortet. Was denn auch?
"Bitte mach auf, Mia", hat er gesagt und seine Stimme klang auf einmal flehentlich. "Ich hab drüber nachgedacht. Es ist mir egal, von wem das Kind ist. Ich möchte, dass du zu mir zurückkommst!"
Da konnte ich nicht mehr an mich halten. Ich hab angefangen laut zu lachen. Vielleicht hab ich auch geschrien, keine Ahnung es ist so aus mir raus gebrochen. Alles ist auf einmal von mir abgefallen. Ich hab mich eiskalt gefühlt und so stark, so stahlhart, dass ich wie ein Messer durch die ganze Welt hätte hindurch fahren können. Ich habe ganz ruhig den Schlüssel rumgedreht und die Tür geöffnet. Da stand er. Als er meinen Gesichtsausdruck sah, ist er in die Knie gegangen. Er ist tatsächlich vor mir auf die Knie gefallen und hat die Hände hoch gehoben, als wollte er um Hilfe bitten.
"Was ist mit dir?", hat er gestammelt, "was ist mit dem Kind?"
Ich bin ganz nah an ihn ran getreten und hab mich über ihn gebeugt, ganz dicht über sein Gesicht. "Das Kind?", hab ich gesagt, nein geschrien hab ich’s wohl eher, "das Kind? – Das Balg wolltest du wohl sagen! Das waren deine Worte, Josef, nicht wahr?"
"Maria", stammelte er. Ich las in seinen Augen, dass er immer noch nicht ganz verstanden hatte.
"Der Herr hat’s gegeben, der Herr hat’s genommen", hab ich ganz ruhig gesagt. Und dann hab ich zugestochen.

Zurück

kurz & knapp

Im August 2019 im Gmeiner Verlag frisch erschienen: "Mörderisches Bergisches Land. 11 Krimis und 125 Freizeittipps" - und auch schon wunderbar rezensiert!

 

 

Im April 2019 ist dank einer Zusammenarbeit des Nachbarschaftsbüros CHEMPUNKT und des Fördervereins Literatur in Leverkusen e.V. das Literaturlabor Leverkusen gestartet, kurz LitLabLev, in dem ich die Freude habe, mit dem Autor Christian Linker eine Gruppe von Schreibinteressierten ein Jahr lang zu coachen.

 

 

Im Sommer 2018 sind zwei meiner Jugendbücher im vss-Verlag als Printausgaben erschienen, die es bisher nur als E-Books gab: "Wipper-Wein" und "Luca und das Mal der Fürsten". "Wipper-Wein" war bereits mit einem Kurzromanpreis ausgezeichnet worden und ist nun wunderbar von Ralf Alex Fichtner illustriert worden. Hier gibt es Rezensionen dazu.

 

 

Die Phantastische Story "Presskohle" hat im Mai 2018 in dem Corona-Wettbewerb zum Thema "Die Wende" den dritten Platz gemacht. Im Mai 2019 errang die Story "Feuerprobe" zum Thema "Das Spiel" den ersten Platz.

 

 

Meine Kurzgeschichte "Advent, Advent, ein Wichtlein brennt" gehört zu den Gewinner-Beiträgen 2018, die in Band 18 der vigilus mountain stories zum Thema "Grenzen" sowie im Internet in den Sprachen Deutsch, Italienisch und Englisch veröffentlicht wurden.

 

 

Meine Kurzgeschichte "Sandra Klaus" hat es unter 1300 Einsendungen auf die Shortlist des Münchner Kurzgeschichtenwettbewerbs 2017 geschafft.

 

 

"Mörderisches Leverkusen und Umgebung" heißt der Band mit elf Kurzkrimis und 125 Sehenswürdigkeiten zu der Stadt, in der ich lebe, der 2018 bei Gmeiner erschienen ist. Hier gibt es einige schöne Rezensionen dazu.

 

 

Meine Phantastische Erzählung "Scheiß-Geschichte" hat im Dezember 2017 in dem Corona-Wettbewerb zum Thema "Super" den zweiten Platz gemacht. Zwei Monate zuvor hatte die Story "Bekenntnisse eines Gutmenschen" zum Thema "Rettet mich" bereits den zweiten Platz erreicht.

 

 

"Tod in Herford" lautet der Titel meines neuen Krimis, der im September 2018 in der Edition Oberkassel erschienen ist und erfreulich positiv besprochen wurde.

 

 

Für meine Kurzgeschichte "Magdas Muttertagsgeschenk" wurde ich mit dem zweiten Putlitzer Preis 2017, ausgelobt von den 42er Autoren, ausgezeichnet.

 

 

Im Gmeiner Verlag Ende Juni 2016 erschienen: "Wer mordet schon in Köln?  Elf Kurzkrimis und 125 Sehenswürdigkeiten", von der Kritik gut angenommen. Ende Juli dann ebenfalls im Gmeiner Verlag: "Der Kirmesmörder - Jürgen Bartsch", ein fiktiv-biografischer Roman, ebenfalls hervorragend rezensiert.

 

 

Meine Kurzgeschichte "Dicke Luft" wurde im März 2016 mit dem 3. Jurypreis des AUTORiKA Award ausgezeichnet.

 

 

In Der Kleine Buch Verlag ist kurz nach der Leipziger Buchmesse ein von mir herausgegebener Urlaubsgeschichten-Band mit dem Titel: "Sonne, Mord und Meer" erschienen. Hier einige Rezensionen dazu.

 

 

Im Verlag iFuB ist im Frühjahr 2016 "Basilikumdrache und Schöpfungskrönchen" mit fünfunddreißig meiner Phantastischen Kurzgeschichten erschienen. Einige schöne Rezensionen dazu finden sich hier. Ein Hörbuch dazu ist in der Produktion, eingesprochen von meinem Sohn Timon Schleheck, Schauspieler am Landestheater Schleswig-Holstein, und von mir. Der "Basilikumdrache" stand auf der Longlist zum Deutschen Phantastikpreis 2017.

 

 

Mein sehr positiv rezensierter Erzählband "Klappe zu - Balg tot - Bitterböse Kurzgeschichten", Ende 2009 im Wurdack Verlag veröffentlicht,  2012 im Cenarius Verlag neu verlegt worden, ist im Herbst 2015 in Der Kleine Buch Verlag in der dritten Auflage erschienen.

 

 

Anlässlich der Criminale 2015 in Büsum hatte ich die Ehre, für die begehrteste deutschsprachige Krimi-Auszeichnung, den Friedrich-Glauser-Preis in der Sparte Kurzkrimi, in die Jury berufen worden zu sein und die Laudatio auf die diesjährige Gewinnerin Christiane Geldmacher halten zu dürfen. Der Preis wird - ähnlich dem "Oscar" in der Filmbranche - von den KollegInnen, hier der Autorengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur, Syndikat, verliehen.

 

 

Das Netzwerk der Mörderischen Schwestern sieht unter anderem ein Mentoring-Programm vor: Autorinnen begleiten ein Jahr lang ein Projekt einer Kollegin. Nachdem ich auf die Weise u.a. bereits mit der großartigen Sabine Trinkaus zusammenarbeiten durfte, habe ich zuletzt ein Jahr Candida Schlüter begleitet, deren Erstling 2017 erschienen ist. Meine Mentee 2018 war Bettina Lohaus, die ihr Romanprojekt im Frühjahr 2019 abgeschlossen hat.

 

 

2014 bei chichili veröffentlicht: meine phantastische Novelle "Untertauchen". Dort war bereits 2012 meine Fantasy-Erzählung Die Weissagung des Drachen erschienen.

 

 

Die Preisträger des Friedrich-Glauser-Preises 2013: In der Kategorie Roman hat Roland Spranger abgeräumt. Debüt-Glauser: Marc-Oliver Bischoff. Hans-Jörg Martin-Preis: Susan Kreller. In der Kategorie Kurzkrimi hat meine Story "Hackfleisch", erschienen in Der Kleine Buchverlag, überzeugen können. Hier das Jury-Urteil.

 

 

Die Entscheidung zum Würth-Literaturpreis 2012 lautete: 1. Preis für Maxim Biller, 2. Preis für Ursula Wiegele. Unter 1022 Einsendungen wurden zwölf weitere herausragende Texte ausgewählt, die zusätzlich in die Anthologie des Würth-Preises aufgenommen werden. Darunter mein Text "Die Schlampe".

 

 

Nachdem ich für den Via Terra Verlag im Jahr 2011 mit schönem Erfolg die Mitherausgabe der Kurzgeschichtenanthologie Mordsmütter übernommen hatte, die mir sehr am Herzen lag, ist im Frühjahr 2013 Sonne, Mord und Ferne erschienen, worin ich wieder einige der namhaftesten deutschsprachigen KrimiautorInnen versammeln konnte und wozu schöne Rezensionen vorliegen. Covergestaltung: Tamar Haber-Schaim.

 

 

Mit der Hörspielreihe Mark Brandis von Interplanar ist es unter dem Label Folgenreich bei Universal weitergegangen! Das erste Hörspiel dazu, Bordbuch Delta VII, das ich nach der Romanvorlage von Nikolai von Michalewsky verfasst habe und das unter der Regie von Balthasar von Weymarn mit Jochim Redeker, Meister des guten Tons, verwirklicht wurde, ist 2008 mit dem Deutschen Phantastikpreis ausgezeichnet worden und entwickelte sich zum hoch gelobten Bestseller in dem kleinen deutschsprachigen Hörspielsegment. Die Folge 15 Aktenzeichen Illegal von Interplanar entstand 2012 wieder nach meinem Skript.  Hier finden sich Rezensionen und eine Hörprobe.

 

 

Meine "Adventsgeschichte von A bis Z. Hörspiel für Ü-Zehner" ist im Drachenmond Verlag erschienen und in der renommierten Kinder- und Jugendliteraturzeitschrift Eselsohr und anderweitig hervorragend rezensiert worden.

 

 

Ich bin Mitglied im Syndikat, der Autorengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur, in dem Krimiautorinnen-Netzwerk Mörderische Schwestern, gehöre der Autorengruppe Faust, dem Phantastik-AutorInnen-Netzwerk PAN und dem PEN-Zentrum Deutschland als Fördermitglied an.

Lesungen

Am Freitag, 30. August 2019 um 19:30 Uhr findet die Premierenlesung zu meinem neuen Gmeiner-Band, "Mörderisches Bergisches Land", in der Buchhandlung Ute Hentschel in der Hauptstr. 26 in 51399 Burscheid statt.

 

 

Auf Einladung der Erkrather KRIMIagentur hin lese ich am Freitag, 20. September 2019 um 19:00 Uhr im  Neandertal No. 1 in 40699 Erkrath aus "Mörderisches Bergisches Land".

 

 

In die Eifel geht es am Samstag, 21. September 2019 um 19:00 Uhr. Da gibt es eine Premierenlesung zum neuen Literaturmagazin Haller mit dem Thema "Wahre Kunst" in der MON ART-Galerie in der Eschbachstraße 21-25 in 52156 Monschau.

 

 

Mit der wunderbaren Christina Bacher lese ich am Donnerstag, 26. September 2019 um 19:00 Uhr im Vierkanthof in der Kriegerhofstraße Nummer 27 in 50769 Köln-Fühlingen aus "Die gruseligsten Orte in Köln".

 

 

"Die gruseligsten Orte in Köln" stellen wir mit einer ganzen Garde großartiger AutorInnen am Mittwoch, 02. Oktober 2019 um 19:30 Uhr im Rahmen der Düxer 1/4 Kultur im Bürgerzentrum Deutz in der Tempelstr. 41-43 in 50679 Köln vor. Außer mir lesen: Isabella Archan, Christina Bacher, Michaela Grünig, Lutz Kreutzer, Elke Pistor, Leon Sachs, Andreas Schnurbusch und Jutta Wilbertz.

 

 

Auf der wunderschönen historischen Schiffsbrücke an der alten Wuppermündung zwischen Wiesdorf und Rheindorf lesen zu dürfen - Liegeplatz: Rheinuferweg 100 in 51371 Leverkusen - ist immer ein Geschenk. Diesmal geht es am Samstag, 05. Oktober 2019 um 19:00 Uhr um das "Mörderische Bergische Land".

 

 

Am Donnerstag, 10. Oktober 2019 um 17:30 Uhr lese ich aus "Mörderisches Bergisches Land" in der Mayerschen Buchhandlung, Oberstraße, 40878 Ratingen.

 

 

Gleich um die Ecke, in der Katholischen Öffentlichen Bücherei Sankt Stephanus, Stephanusstr. 78 in 51371 Leverkusen-Bürrig lese ich aus dem "Mörderischen Bergischen Land" am Freitag, 11. Oktober 2019 um 19:30 Uhr.

 

 

Zum traditionellen Krimifrühstück anlässlich der 15. Mönchengladbacher Krimitage lese ich am Sonntag, 24. November 2019 von 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr im Kulturzentrum BIS in der Bismarckstraße 97–99, 41061 Mönchengladbach gemeinsam mit Rohan de Rijk, Doro Koch und Barbara Steuten.

 

 

Am Samstag, 30. November 2019 lese ich mit gleich mehreren tollen KollegInnen aus "Die gruseligsten Orte in Köln" im Hinterhofsalon in der Aachener Str. 68, 50674 Köln. Mit dabei: Isabella Archan, Michaela Grünig, Lutz Kreutzer, Andreas Schnurbusch und Jutta Wilbertz.

 

 

Am Dienstag, 10. Dezember 2019 um 19:30 Uhr nehme ich wieder auf dem "Grünen Sofa" im wunderschönen Haus Arndt, Solinger Str. 2, 40764 Langenfeld Platz, um das "Mörderische Bergische Land" vorzustellen.

 

 

Zum Krimitag des Syndikats, dem Todestag Friedrich Glausers, lese ich mit Ella Dälken, Brigitte Lamberts und Sibyl Quinke im großen Schwurgerichtssaal des Landgerichts Düsseldorf, Werdener Straße 1 in 40227 Düsseldorf, am Freitag, 06. Dezember 2019. Horst Eckert moderiert den Abend, der musikalisch begleitet wird von der blonden Carmen, Annette Konrad und dem Pianisten Sven Homberg. Die Benefizveranstaltung findet zugunsten von pro Mädchen statt. Eintritt frei, um Spenden wird gebeten. Einlass ab 18:30 Uhr, Beginn um 19:30 Uhr.

 

 

Seit vielen Jahren gehe ich mit einigen Autorinnen ins Gefängnis, genauer in die JVA in der Rochusstraße 350, 50827 Köln, um im dortigen Frauenhaus Benefizlesungen für die Inhaftierten vorzunehmen. Diesmal am Mittwoch, 11. Dezember 2019 wieder dabei: Isabella Archan, Brigitte Glaser und Jutta Wilbertz.

 

 

Zum Jahreswechsel 2019-20 bin ich wieder zu einer Lesereise in dem wunderbaren Hapimag-Resort Albufeira in der portugiesischen Algarve.

 

 

Am Freitag, 24. Januar 2020 um 19:30 Uhr lese ich wieder im wunderschönen Speicherstadtmuseum, Am Sandtorkai 36, 20457 Hamburg, diesmal gemeinsam mit Jobst Schlennstedt. Das Publikum darf sich auf Ostwestfälisch-Kriminelles freuen: Von mir gibt es Auszüge aus "Tod in Herford".

 

 

Am Mittwoch, 12. Februar 2020 um 20 Uhr - Einlass 19:30 Uhr - lote ich anlässlich des Darwin-Tags mit kriminellen und phantastischen Geschichten, unter anderem aus dem "Mörderischen Bergischen Land", die Grenzen der Evolution aus. Bert Enkel, "Gitarrengott" und Jazzmusiker, macht den Abend in der legendären Musikkneipe Topos in der Hauptstraße 134 in 51373 Leverkusen mit virtuosem Spiel rund.

 

 

Im Rahmen des hessischen Krimifestivals, zum Weltfrauentag, Sonntag, 08. März 2020 um 17:00 Uhr lese ich in Wiesbaden mit meiner wunderbaren Kollegin Fenna Williams zum Motto "R(h)einfälle" Kurzkrimis links und rechts des Flusses.

 

 

Unsere traditionelle "Mörderische Muttertagslesung" in der Katholischen Familienbildungsstätte in der Manforter Straße 186 in 51373 Leverkusen findet diesmal am Freitag, 24. April 2019 um 19:00 Uhr statt. Es lesen außer mir: Gitta Edelmann, Elke Pistor und Jutta Wilbertz. Da die Veranstaltung oft ausgebucht ist, empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung unter 0214-83072-0 oder info@fbs-leverkusen.de. Gegen einen Eintritt von 10 Euro gibt es Lesung, musikalische Begleitung durch Jutta und Thomas Wilbertz, Buchverlosung, Getränke, Knabberzeug und die traditionelle Rose.